Teilen macht Sinn

Wir alle kennen das doch: Man steht kurz vor dem nächsten kleinen eigenen Heimwerkerprojekt und weiß genau, dass man für die zehn Löcher in der Stahlbetonwand eigentlich einen Schlagbohrer bräuchte. Aber extra dafür einen Schlagbohrer kaufen? Nee, oder? Wie faktisch, dass es Nachbarn und Freunde gibt, die man ansprechen, anrufen kann oder denen man eine SMS senden kann.

Meine Erfahrung zeigt, dass man jedoch viel zu viele Haushaltsgeräte etc. im eigenen Haushalt hat, die man eigentlich nur ein zweimal im Jahr benötigt. Das Waffeleisen oder der Rührstab sind nur einige der Dinge, die zwar fast jeder in der eigenen Küche hat, die jedoch maximal einmal pro Halbjahr aus dem Schrank geholt werden.

Shareconomy – mehr als ein Trend

Im Internet zeichnet sich genau aus diesem Grund ein Trend ab: Shareconomy. Das organisierte Teilen von bestimmten Ressourcen in einer Gemeinschaft. Selbst große Autohersteller machen es vor: Das eigene Auto ist unwirtschaftlich, wenn man es nicht häufig nutzt. Caresharing ist ein zunehmender Trend und im Zuge der Urbanisierung ein logischer Schritt. Parkplätze sind knapp, die verstauten Straßen in der Innenstadt ein Elend.